Osterbräuche

Ostersitten & Osterbräuche
Osterbräuche und Sitten gibt es zwar bereits seit vielen Jahrhunderten,
sie haben allerdings erst im letzten Jahrhundert beim hiesigen Volk maßgeblich Anklang gefunden.
Heutzutage sind die Eiersuche, das Osterfeuer und der Osterhase beim Osterfest
weitgehend nicht mehr wegzudenken, zaubern diese Sitten doch vor allem Kindern
jedes Jahr aufs Neue ein Lächeln in die Gesichter.

Die wichtigsten Bräuche & Sitten

Ostermesse
Osterkerze
Osterfeuer
Ostereiersuche
Osterhase
Eierpecken
div. Osterbräuche

Wer feiert überhaupt Ostern?
Grundsätzlich ist das Osterfest ein rein christliches Fest, entstammt jedoch zum einen
aus dem jüdischen Pessach,
enthält somit heute noch einige Bräuche, und wird zum anderen zum gleichen Zeitpunkt wie
nichtchristliche Frühlingsfeste gefeiert.
Von daher erscheint es legitim, von einigen Osterbräuchen auf germanische Sonnenkulte zu schließen.

Das Osterfest im christlichen Sinne, also katholische, evangelische und orthodoxe Kirche,
gibt es allerdings nur bei uns im Christentum.
Allerdings veränderte sich die Festivität über die Zeit.
Bis zum 3. Jahrhundert feiert man Ostern lediglich an einem Tag, ab dem 4. Jahrhundert
wurde die Karwoche als Fastenzeit eingeführt und
Gründonnerstag bis Ostersonntag zu den drei Osterfesttagen ernannt.
Aber nicht nur die Festtage an sich, sondern auch die Inhalte der Festtage
haben sich über die Zeit gewandelt: Im ersten Jahrhundert nach Christi
wurde am Ostersonntag der Tod und die Auferstehung von Jesus gefeiert, ab
dem vierten Jahrhundert trennte man Karwoche, welche das Gedenken an den Tod zu Inhalt hatte,
und Ostern, an dem man die Auferstehung und den Sieg über den Tod feierte.
Der Bedeutungsinhalt wurde also aufgespaltet, somit bis heute nicht mehr in einer Ganzheit gesehen

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